Anhang 4 • Prüfungsordnung Sieger Paarsuche –Herbst (PSH)
Veranstalter der Prüfung ist der Verein für Pointer und Setter e.V.
Landesgruppen können sich für die Durchführung der Prüfung bei der Obperson für das Prüfungswesen bewerben. Die Durchführung der Prüfung erfolgt unter enger Zusammenarbeit mit der Obperson für das Prüfungswesen und unter der Leitung des Hauptvereins.
Die Richtergruppe besteht aus drei Verbandsrichtern der FG Feld II.
§ 1 Zweck der Prüfung
Bei der „Sieger- Paarsuche-Herbst“ soll der für die Arbeit vor dem Schuss fertig abgerichte te britische und irische Vorstehhund sein Leistungsvermögen im Feld in außergewöhnli cher Weise zeigen.
Die Paarsuche ist für den Erhalt der rassetypischen Eigenschaften der britischen und irischen Vorstehhunde von besonderer Bedeutung. Auf dieser Leistungsprüfung soll einmal im Jahr der beste Paarsuchenhund ermittelt werden.
Der Sieger bekommt den Titel „Sieger Paarsuche-Herbst“. Dafür muss die Paarsuche im I.Preis bestanden sein.
Der Titel „SPSH“ wird in den Papieren vor dem Namen eingetragen. Der Titel wird pro Hund nur einmal vergeben. Die bestandene Prüfung wird als „PSH“ eingetragen. Hat der erstplatzierte Hund bereits den Titel, so wird der Titel dem nächst platzierten Hund vergeben, wenn dieser die Bedingungen erfüllt.
§ 2 Zulassung zur Prüfung
1. Die Paarsuche wird im Herbst durchgeführt.
2. Es sind britische und irische Vorstehhunde zugelassen die bereits eine bestandene PS beim Verein für Pointer und Setter nachweisen können.
3. Die Paarsuche darf erst ab fünf Meldungen durchgeführt werden.
§ 3 Durchführung der Prüfung
1. Die Prüfung und die Bewertung der Sieger- Paarsuche (PSH) erfolgt nach den Bestim mungen der Prüfungsordnung der Paarsuche (PS). Zusätzlich wird der Apport von Feder wild gefordert.
2. Ein totes Stück Federwild wird vor dem nicht angeleinten, neben dem Führer sitzenden Hund, unter Schussabgabe in die Deckung geworfen. Gefordert wird ein williges, schnelles und selbstständiges Finden des Stückes auf einmaliges Kommando. Das Aufnehmen und Bringen des Stückes muss ohne weitere Beeinflussung durch den Führer erfolgen.
3. Das korrekte Aufnehmen und Tragen zeigt sich darin, dass der Hund seinen Griff nach Art und Schwere des Wildes einrichtet.
4. Das korrekte Ausgeben kommt dadurch zum Ausdruck, dass der Hund mit dem Wild zum Führer kommt, sich auf ein leises Kommando bei ihm setzt und das Wild solange im Fang hält, bis der Führer es ihm mit einem entsprechenden Kommando abnimmt.
§ 4 Bewertung Die Bewertung erfolgt entsprechend der Prüfungsordnung PS mit zusätzlichem Apportieren von Federwild gemäß der PO HJPS.


